Kreative Wege durch Kassel: Kulturorte entdecken

29. Mai 2026
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Kreative Wege durch Kassel: Kulturorte entdecken

29. Mai 2026

Mit dem Stadtplanprojekt haben die Buchkinder Kassel ein neues Format für Kulturkita Hessen entwickelt: Mit Studierenden der Elisabeth-Knipping-Schule Kassel erkundeten sie verschiedene Kulturorte und zeigten, wie kulturelle Bildung im Sozialraum erfahrbar gemacht und unmittelbar mit pädagogischer Praxis verknüpft werden kann.

Die Buchkinder Kassel öffneten nicht nur die Türen ihrer Werkstatt, sondern luden die Teilnehmenden ein, Akteur:innen unterschiedlichster Kulturorte kennenzulernen, die mit ihrer zeitgenössischen künstlerischen Praxis kreative Räume schaffen und Menschen zusammenbringen . Zu den weiteren Stationen gehörten Rotopol, Studio Lev, Misprints sowie die Grimmwelt mit der Leserei. Begleitet wurde die Tour von einer interaktiven, in Risographie gedruckten Stadtkarte, die sich mithilfe der Methode des Mappings nach und nach mit Eindrücken, Beobachtungen und künstlerischen Interventionen füllte.

Vor Ort zeigte sich eine sehr engagierte und interessierte Gruppe von Studierenden aus verschiedenen Klassen der Elisabeth-Knipping-Schule. Trotz des eng getakteten Programms ohne längere Pausen beteiligten sich die Studierenden aufmerksam und aktiv an allen Stationen sowie an den kleinen künstlerischen Übungen.

Die begleitende Lehrkraft Maike Felzmann griff immer wieder die Übertragbarkeit der Erfahrungen auf das eigene pädagogische Handeln auf und betonte, dass sich viele der besuchten Orte auch gemeinsam mit Kindergruppen erkunden lassen. Dadurch wurde die Verbindung zwischen eigener ästhetischer Erfahrung und späterer pädagogischer Praxis besonders greifbar.

Das Stadtplanprojekt machte auf vielfältige Weise sichtbar, wie kulturelle Bildung als Querschnittsthema verstanden werden kann: als Sozialraumerkundung, als künstlerische Praxis, als Begegnung mit Künstler:innen und als Zugang zu Angeboten für Familien, Kinder und pädagogische Fachkräfte. Besonders spürbar war dabei die große Leidenschaft aller Beteiligten für kulturelle Bildung und die Überzeugung, dass kreative Erfahrungen wichtige Impulse für den pädagogischen Alltag geben können.